LernKultur


FÜR EINE TRANSFORMATIVE BILDUNG IN SCHULE UND HOCHSCHULE


Wir führen Multiplikator_innenausbildungen zu den Themen Transformative Bildung, Globales Lernen und Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) durch sowie Bildungsprojekte mit Schüler_innen und Fortbildungen für Lehrer_innen und pädagogischen Fachkräften. Wir unterstützen Schulen in der Südpfalz und darüber hinaus bei der Umwandlung ihrer Schulkultur und fördern die Vernetzung mit Initiativen wie „Schule im Aufbruch“, FREI DAY, Demokratische Schulen etc. 

“Die Lernenden sind bereit, die Sicherheit des Status quo zu verlassen und überzeugen die Lehrenden durch ihr Engagement und eine daraus resultierende “wirkliche” Potentialentfaltung davon, ihre gewohnten Denk- und Verhaltensmuster zu verlassen. Für diese Lebens- und Erfahrungsräume in Schule braucht es Vertrauen und Zutrauen der Erwachsenen sowie Freiräume durch schulpolitische Entscheidungsträger:innen.” (Statement einer Gruppe im Rahmen der Fortbildung “BNE für 2030” des Zentrum Gutes Leben e.V. am 24.9.2021)




Bildung für nachhaltige Entwicklung für 2030– Gemeinsam auf dem Weg für eine zukunftsfähige Bildung in der Schule

Kennen Sie schon das neue UNESCO-Programm „Bildung für Nachhaltige Entwicklung für 2030“ (ESD – Education for Sustainable Development)?
Das Programm stärkt uns den Rücken, denn es hat das Ziel, die im Rahmen der Agenda 2030 beschlossenen 17 Globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) voranzubringen, insbesondere das Ziel Nr. 4 „Inklusive, gleichberechtigte, hochwertige Bildung“. Ein Hauptanliegen des Programms ist es, Lernende, zu befähigen, „die für notwendig erachtete gesellschaftliche Transformation voranzutreiben“. Eines von fünf Handlungsfeldern ist die „ganzheitliche Transformation von Lehr-/Lernumgebungen“. Diese schließt ein gewisses Maß an Umbrüchen („disruption“) ein, umfasst erlebnispädagogisches Eintauchen („experimental exposure“) genauso wie gemeinsames transformatorisches Handeln – ob virtuell oder physisch – sowie eine Reflexion der Rolle und Funktion von Schule in der heutigen Zeit. 

Education for Sustainable Development for 2030 trägt dazu bei, dass „die Bildungsagenda sich löst von der Fokussierung auf Fragen nach Zugangs- und Qualitätsmessung sowie auf Lernerfolge, hin zu einer Betrachtung der Lerninhalte und ihrem Beitrag zur Menschlichkeit.“ 

vgl. „Gewachsene Ansprüche an eine politischere Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Das UNESCO-Programm „Bildung für Nachhaltige Entwicklung für 2030“ (ESD for 2030) startet in 2020“ in KLIMAKOMPAKT Nr. 93, Germanwatch e.V., Dezember 2019 und
www.unesco.de/bildung/bildung-fuer-nachhaltige-entwicklung/unesco-programm-bne-2030

 

Transformative Bildung am Beispiel des 

FREI DAY

Schulübergreifende Online - Fortbildung 

für Lehrer_innen und andere pädagogische Fachkräfte sowie Interessierte, die sich im Bereich Schule engagieren
14:00-16:30 Uhr inkl. Pausen und Gruppenarbeiten 
 in Kooperation mit dem Pädagogischen Landesinstitut RLP


nächste Termine: September 2022, Frühjahr 2023

Auf der Spur zum Guten Leben

2 x 3 Stunden (135 Minuten) Workshops oder Projekttag

Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre sind dem Guten Leben auf der Spur: Sie lernen den Ansatz des Guten Lebens, des Buen Vivir, kennen. Input und Erzählanlässe liefern Geschichten und Materialien aus Ecuador und Bolivien.
Der kreativen Auseinandersetzung mit Fragen wie z.B. "Was bedeutet Gutes Leben für mich und andere Menschen?" und "Was können wir vom Buen Vivir aus Südamerika lernen?" folgt eine Kinderkonferenz. In diesem Rahmen sammeln die Kinder  Ideen für eine gerechtere und ökologische Welt. 
Ziel ist die die gemeinsame Umsetzung eines Projektes mit Fokus auf die 17 Globalen Nachhaltigkeitsziele vor Ort.
Die Gedanken und Statements der Kinder werden auf Postkarten visualisiert und an Eltern, Bewohner:innen im Dorf bzw. Stadtteil und Entscheidungsträger:innen verteilt.
Das Projekt wird von Myra Stone, Künstlerin und Kunstpädagogin, begleitet. Die Workshops werden nach Absprache von den Kindern selbst filmisch dokumentiert. 
Kosten: 40 Euro pro Lerngruppe 

Netzwerktreffen Schulen im Wandel


vor Ort in Schindhard.
Termine auf Anfrage

Transformative Hochschulbildung

ca. alle 4 Wochen (per Zoom)

Treffen von Dozierenden in der Lehrer:innenbildung zum Austausch und zur Umsetzung gemeinsamer,  bundesländerübergreifender Projekte

-> vgl. Dokumentation des Pilotprojektes in Kooperation mit der Uni Landau: ESD for 2030: Transformation zu einer zukunftsfähigen Bildung in Schule und Hochschule

ESD for 2030: Outdoor-Seminar zum Konzept des Guten Lebens (Buen Vivir) als Impuls für eine Transformative Bildung

9:30-17:30 Uhr (Sommersemester 2023)
für Studierende der Universität Koblenz-Landau (Fak. EW)

In dem Outdoor-Seminar setzen wir uns mit einer Transformativen Bildung auseinander. Vor dem Hintergrund des neuen UNESCO-Programmes "Education for Sustainable Development for 2030" (BNE für 2030) werden Beispiele Guter Praxis, wie ein Bildungswandel gelingen kann, vorgestellt (z.B. Schule im Aufbruch/ FREI DAY) und Methoden und Ansätze wie die "Theorie U" (Otto Scharmer), Integrale Schulentwicklung (LernKulturZeit) erprobt.
Ziel des zweitägigen Seminars ist es, "von der Zukunft her führend" (Otto Scharmer), ein ganzheitliches Globales Lernen/ eine ganzheitliche BNE in Verbindung mit einer neuen Lehr-/Lernkultur, Beziehungslernen (ICH-DU-WIR-WELT) und kollektiven Führungsstrukturen erfahrbar zu machen, so dass die Teilgeber:innen sich im Anschluss zum individuellen und co-kreativen, transformativen Handeln ermutigt fühlen.

Ausbildung für Studierende und Interessierte zur zertifizierten Lern- /Transformations-prozessbegleiter:in

für Studierende und andere bildungsínteressierte Menschen mit dem Ziel, eine neue Lehr/Lernkultur, Beziehungs- und Gemeinschaftskultur zu erproben, transformative Prozesse selbst zu erfahren, um sie dann initiieren und begleiten zu können
Dauer: 1,5 bis 2 Jahre (10 Module je 3-6 Stunden, individuell buchbar) Beginn voraussichtlich Herbst 2023, Outdoorseminare und Online; Kosten: nach Selbsteinschätzung (240 - 360 Euro)
Abschluss: Zertifikat (z.T. Anerkennung als Studienleistung) 

Schule im Aufbruch braucht Menschen und Institutionen, die die Vision tragen und leben. Ich sehe in der Südpfalz viel Potential zur Verwirklichung der Ziele von Schule im Aufbruch. Transformation braucht Partnerschaften und Zusammenarbeit. Das „Zentrum Gutes Leben e.V.“ ein starker Partner für die Region. Magret Rasfeld, ehemalige Schulleiterin und Gründerin des Netzwerkes Schule im Aufbruch